Survivalkit
Aus Survival MediaWiki
Alles zum Thema Rucksack & kleine Ausrüstung
Der Rucksack, AZB Pfadfinder (All-Zeit-Bereit) Notgepäck, Mein Wandergürtel, Survivalkit, Eterus Rucksack, Drei Tage Rucksack, Ausrüstung & deren Pflege
Vorwort
Ich will mich an dieser Stelle schon jetzt bei denen entschuldigen die ich vielleicht etwas auf „die Füße“ treten werde. Die kritischen Äußerungen die ich anbringen werde, resultieren aus der persönlichen Erfahrungen und logischen Denken. Da ich schon lange vor dem Projekt survival-mediawiki.de viel in deutschen Wäldern unterwegs war und versucht hatte „Überlebenstechniken“ auszuprobieren. Leider hatte ich seiner Zeit keine Kamera dabei um meine Behauptungen zu beweisen.
Mein „Survival Kit“
Ja auch ich habe ein "Survival Kit", das ich immer dabei habe. Es besteht legendlich aus einem BW Taschenmesser, einem ehrlich gefunden Magnesium Feuerstarter und einem Kompass der mir als Werbegag (ende 2008) zugesendet wurde. Da ich ein Raucher bin habe ich ein billiges Gasfeuerzeug immer dabei. An meinem Schlüsselbund baumelt eine damals recht teuer mini LED Lampe. Hätte ich den Kompass nicht "geschenkt" bekommen und den Feuerstarte nicht in einer Fütze im Wald gefunden, hätte ich nur ein kleines Taschenmesser mit Säge und irgend ein Feuerzeug dabei.
Ausspruch meines Großvaters:
Ein richtiger Junge hat immer ein Taschenmesser, Streichhölzer und eine Schnur in der Hosentasche! Dafür sind Hosentaschen gemacht worden.
Den Ratschlag meines Großvaters habe ich immer befolgt und bin bis jetzt gut damit "gefahren". Und unsere Mädels finden in ihren Handtaschen noch etwas Platz um ein Feuerzeug und ein Taschenmesser unterzubringen.
Hier der ein gut Funktionierende Tipp:
Alles das was nicht verloren gehen darf, wird mit einer Fangschnur gesichert! Bzw. Miteinander verbunden.
was ist los? na alles was nicht angebunden ist!
Das Survivalkit
Um es vorher zu sagen ich bin kein Freund von so genannten Überlebenssets. Viele kaufe vorgefertigte Survivalkits und fühlen sich womöglich in trügerische Sicherheit. Die Qualität des Inventars solcher Setz sind mangelhaft. Über den Inhalt wurde schon sehr viel Diskutiert und diese Diskussion wird noch so lange geführt werden wie es eine Survivalbewegung geben wird. Survivalkits sind in meinen Augen ein lustiges Sammelsurium von „Überlebensgimmicks “.
Ich habe nichts gegen Überlebenssets in Rettungsbooten / Flugzeugen oder in militärischen Fahrzeugen. Alle Gegenstände haben eine gute da geprüfte Qualität und wurden wohlbedacht ausgewählt. Das einigste Mangel: meist sind die Äxte & Messer etwas stumpf.
Das Survivalkit / Überlebensset teilt sich im groben wie folgt auf:
- Minikit oder Basis-Survival-Kit
- Universalkit
- Spezialkit z.B. Werkzeug Beutel oder dem Med Kit
Das Survivalkit aus der Dose
Das Survivalkit aus der Dose amüsantesten Vertreter so genannten Überlebenssets. Egal ob gekauft oder selbst zusammengestellt. Das gekaufte Survivalkit in der Dose so groß wie eine Sardinenbüchse und Gott sei es gedank mit Ring zum Öffnen versehen.
Der Inhalt mit einem kleinen Kommentar meinerseits
- Kompass Kommentar: in Ordnung einen Kompass kann man immer brauchen
- Feuerstarter Kommentar: in Ordnung Feuer ist wichtig!
- wasserfeste Zündhölzer: Kommentar: in Ordnung Feuer ist wichtig
- Mehrzweckschnur Kommentar: na ja wie viel Meter?
- Draht Kommentar: in auch hier wie viel Meter und wozu?
- Angelschnur Kommentar: Wo kann man Fischen gehen?
- 2 Angelhaken Kommentar: gleiche Frage und beißen sie den auch?
- Trockensuppe Kommentar: wie kochen?
- Brühwürfel Kommentar: und womit kochen?
- Teebeutel Kommentar: haben wir eine Tasse dabei?
- Kaugummi Kommentar: in Ordnung gut für die Psyche
- Zuckerpäckchen Energiezucker Kommentar: ebenfalls OK könnten man auch Traubenzucker nennen.
- 2 antiseptische Tücher Kommentar: zum Hände reinigen bzw. Alkoholtücher
- Rasierklinge Kommentar: ich weiß bis zum heutige Tag nicht wozu man eine im Wald benötigt
- Klebeband Kommentar: Elektroisolierband (eTape) ist ein universelle Geschichte
- Bandagen Kommentar: OK
- 2 Nägel Kommentar: nur 2 Nägel?
- 2 Reißnägel Kommentar: was wollen wir anpinnen?
- Signalpfeife Kommentar: wenn uns einer Hört bzw. überhaupt sucht
- Signalspiegel Kommentar: OK wenn wir verschollen sind und uns einer mit dem Flugzeug sucht
- Nähnadel Kommentar: um ein Knopf anzunähen?
- Papier & Bleistift Kommentar: in Ordnung wen wollen wir schreiben? oder hinterlasse ich eine Nachricht an einem Baum und schreibe wohin ich gegangen bin? Bestimmt benötige ich denn auch die Reißnägel dafür.
- Erste Hilfe Anleitung Kommentar: macht nur Sinn wenn man auch Erste Hilfe Material hat.
- Kondome Kommentar: zum Transport für Wasser, habe ich ausprobiert ein einfacher Luftballon ist für diesen Zweck besser geeignet.
- Teelicht Kommentar: OK ein kleines Licht damit man nicht im Dunkeln steht?
Was mich einwenig ärgert ist das man den Leuten solche Setz schenkt, sie darüber im Unklaren lässt was sie mit dem „Kram“ anfangen sollen. Selbst mir ist immer noch nicht klar was einige Utensilien für einen Sinn haben sollen. Ein weiterer Punkt der mir zu denken gibt ist das abschreiben von Survivalseite zur nächsten Survivalseite. Die fällt so nicht auf, beschäftigt man sich mit der Thematik näher und ruft gleichzeitig 2 Webseiten zum Thema auf und vergleicht die Texte miteinander so kann man schnell Textverwandtschaft feststellen. Dies trägt bei mir nicht dazu bei dem Mann oder die Frau die diese Seiten erstellt hat ein vertrauen aufzubauen.
Ein weiterer Punkt bei selbst zusammengestellten Kitz: das viel „Doppelt vorhanden“ scheint. Teelicht & kleines Kinklicht oder noch zusätzlich eine kleine LED Lampe. Feuerzeug + Magnesiumfeuerstarter oder Streichholzbriefchen. Eine Rasierklinge (keine Ahnung wozu?) & Skalpell. Diese Unklarheiten ziehen sich durch das Thema Überlebenssets wie ein Roter Faden. In vielen Setz finden sich auch noch:
- ein kleines billiges Messer
Gut es ist besser ein Billigmesser zu haben als gar keins. Aber warum nicht gleich ein gutes Taschenmesser in der Hosentasche?
ÜGÜ Der Überlebensgürtel
Der ÜGÜ ist ebenfalls ein amüsantes Beispiel aus dem Bereich Survival Kitz. Der Inhalt wiederholt sich wieder nur ergänzt mit einem Einmann Kochset (mit Überlegensration), Wasserflasche und einem etwas größeren Messer. Das Problem bei dem ÜGÜ stellt sich ein wenn man eine Wandertour macht und einen guten Rucksack mit Tragegürtel anlegt. Einer von Beiden stört! Der ÜGÜ wird dadurch auch sinnlos das man das benötigte Material sowieso im Rucksack hat. Die „Gefahr“ viele Dinge doppelt mitzunehmen ist gegeben. Wie ich schon geschrieben hatte sehr amüsant. Eine gut gemeinte Erfindung die die Welt nicht braucht. Wenn ich frech wäre würde ich behaupten dass diese Erfindung aus den USA kommt. Leider kann ich das nicht behaupten da mir die Beweise fehlen.
Survival Weste
Die Survival Weste wird schon etwas interessanter für Menschen einem Hobby z.B. dem Fliegenfischen nachgehen. Eine gute Weste hat Platz für die viele kleinen Dinge die man benötigt um Angeln zu gehen. Zusätzlich mit einer kleinen Ersten Hilfe Ausrüstung, Etwas zu Essen versehen, Leistet sie gute Dienste. Eine gute Weste hat noch Platz für ein kleines Einmann Kochgeschirr und einem kleinen Fernglas um die Schönheit von Mutter Natur zu betrachten zu können. Eine preiswerte Digitalkamera mitzunehmen ist nie verkehrt um „seinen Fang“ zu verewigen oder um lustige Begebenheit festzuhalten.
Das Survivalkit in der Umhängetasche
Kurz Brotbeutel: ist für Leute interessant die viel im Wald arbeiten. Auch hier ist eine Erste Hilfe Ausrüstung interessant, Sowie ein größeres Kochgeschirr für das Lagerfeuer. In einem Brotbeutel passt wunderbar ein Schwedisches Kochgeschirr und viele Nahrungsmittel, PET Wasserfalschen oder die allseits beliebte Thermoskanne. Dieses „Survivalkit“ könnte jeder in seinem Auto haben um auch im Stau auf der Autobahn einen leckeren Kaffee oder Tee Kochen zu können.
Survivalkit im Kraftfahrzeug
- der „Brotbeutel“
- eine kleine Axt (um Feuerholz zu schlagen oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen)
- eine Klappsäge
- kleiner Feldspaten (BW Qualität, bitte kein MüllTeck)
- eine Preiswerte Abdeckplane (um den Kofferraum auszukleiden sollte man Material fahren müssen, interessant um eine Notunterkunft zu bauen oder als eine saubere Unterlage für Verletzte bei einem Verkehrsunfall
- eine Wäscheleine (Notunterkunft)
- Starthilfe Kabel um Starthilfe zu geben oder zu bekommen
- Abschleppseil um Abzuschleppen oder abgeschleppt zu werden
- Eine „Pferdedecke“ gut wenn man im Winter im Stau steht oder um einen Verletzten vor Wärmeverlust zu bewahren (hier erst die Rettungsdecke und denn die Wolldecke um die Infektionsgefahr zu minimieren)
- ein preiswerter Schlafsack um auch mal im Auto übernachten zu können
- eine gute Taschenlampe oder Handscheinwerfer
Messer, Feuerzeug hat man eh am Mann oder die Frau in der Handtasche.
Der kleine Survival - Rucksack
Der kleine Survival – Rucksack befindet sich im Auto und nimmt (außer Starthilfekabel und Abschleppseil) alle Utensilien auf damit sie nicht durch den Koffertraum „fliegen“. Sollte es nötig sein schnallt man sich den kleinen Rucksack um und läuft nach Hause.
Der Fluchtrucksack
Siehe: Drei Tage Rucksack
Ein Fluchtrucksack wird auch von staatlicher Seite Empfohlen. Es gibt schon fertig gepackte Fluchtrucksäcke ungefähr 300 Euro. Ob das Material etwas taugt vermag ich nicht einzuschätzen. Aber warum nicht gleich einen ordentlichen Outdoor Rucksack mit gutem zugegeben etwas teuren aber dafür gutem Material ?
- Dokumente (Ausweis, Reisepass, Geburtsurkunde, Besitzurkunden - am besten Kopien davon auf jeden Fluchtrucksack verteilen)
- Schlafsack evtl. Isomatte
- Wasserentkeimungsmittel
- Wasserflasche(n)
- Geigerzähler
- Tampons
- Messer
- Kurbel-Lampe
- Notnahrung
- Kurbelradio
- Survival-Handbuch
- Wanderkarte und Kompass
- evtl. Schusswaffe
- Kleidung
- Checkliste
- Erste-Hilfe Ausrüstung
- Streichhölzer, Feuerzeug
- Bindedraht, Nylonschnur
- Toilettenpapier
- Benzinkocher (z.B. Borde Benzinbrenner), Hobokocher
Die Liste stammt aus der wikipedia Artikel Flucht.
Der Outdoor Rucksack
Siehe: Der Rucksack
Autor & Lizenz
Autor: André Pohle



